SPÄHER IM BERG-ODANGAU

CHRISTLICHE PFADFINDERSCHAFT DEUTSCHLAND E.V.

Kategorie: Bibel und Glauben (Seite 2 von 2)

Gleichheit oder Gleichwertigkeit:

Was sagen die Schöpfungsberichte über das Verhältnis von Mann und Frau aus?

Dom von Orvieto, die Erschaffung Evas

Dom von Orvieto, die Erschaffung Evas

Welche Positionen gibt es?

Wie das richtige Verhältnis der Geschlechter biblisch betrachtet aussieht, ist eine in theologischen Kreisen vieldiskutierte Frage mit umfassenden historischen Wurzeln. Von daher will ich mich hier auf die Erörterung und Erklärung der zwei in evangelischen Kreisen hauptsächlich vertretenen Positionen beschränken. Obwohl die Frage womöglich für deine persönliche Lebensführung nicht besonders viel Relevanz hat, kann es sinnvoll sein, sich mit den Positionen vertraut zu machen, um ein Verständnis für deren Herkunft zu gewinnen und somit dialogfähig zu werden. Denn von der Frage, ob Mann und Frau von ihrem Wesen sowie von ihrer Funktion her gleichgestellt sind, sind auch oft politische Positionen der Geschlechtervielfalt abhängig: Dürfen gleichgeschlechtliche Paare heiraten? Wer darf Kinder adoptieren? Wer entscheidet über das Geschlecht von Kindern, die keine eindeutigen geschlechtlichen Merkmale haben – und hat diese Entscheidung eine Deadline? Weiterlesen

Die Speisung der Fünftausend

Diese Andacht wurde im Rahmen einer Späheraufnahme auf dem Bundeslager 2016 zur Speisung der Fünftausend (Mk 6,30-44 par) gehalten und orientierte sich an dem im Vorfeld geführten Spähergespräch.

Wundersame Brotvermehrung, Darstellung im Codex Egberti (um 980-993 n. Chr.)

Wundersame Brotvermehrung, Darstellung im Codex Egberti (um 980-993 n. Chr.)

Und die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Und er sprach zu ihnen: Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig. Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen. Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein. Weiterlesen

Mit Kindern zum Thema Gottesbildern arbeiten

Gottesbild

Was steckt hinter dem biblischen Bilderverbot?

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass mir irgendwann, als ich noch sehr klein war, im Kindergottesdienst gesagt wurde, dass ich Gott nicht malen darf. Jahrelang habe ich das nicht hinterfragt, sondern einfach so akzeptiert. Das biblische Bilderverbot kommt in den 10 Geboten zwei mal in den Büchern Mose (Exodus 20 und Deuteronomium 5) vor. Weiterlesen

Was können wir über christliche Nachfolge von Lucy aus Narnia lernen?

Diese Andacht wurde im Rahmen der Späheraufnahmen auf dem Pfingstlager 2016 mit dem Motto „Geschichten“ gehalten und orientierte sich an den im Vorfeld geführten Spähergesprächen, in denen das Thema christliche Nachfolge zentral war.

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Der britische Schriftsteller Clive Staples Lewis war lange Zeit ein vehementer Atheist und Gegner der christlichen Religion. Durch sein Studium der Philosophie und persönliche Beschäftigung wurde er zunächst Deist, später Theist. Seine Auseinandersetzung und schließlich eine lange nächtliche Diskussion mit Herr der Ringe Autor Tolkien brachte ihn auf die Knie und in die Kirche. Weiterlesen

Kuchenbacken mit der Bibel

Material:

– Bibel (bzw. eine Bibelapp)

– Tasse und Esslöffel zum Messen

– Handrührgerät

– große Schüssel

– Springform ( 28cm) Weiterlesen

Homosexualität im Islam

Auch im Islam gibt es keine alleinige Position gegenüber Homosexualität, doch die traditionelle Auslegung der islamischen Schulen missbilligt den Geschlechtsverkehr gleichgeschlechtlicher Partner, der rechtlich als zina („Unzucht“) gilt und somit anderen sexuellen Verfehlungen, wie etwa außerehelichem Geschlechtsverkehr, gleichgestellt ist. Homosexuelle Neigungen werden als unnatürliche Versuchung angesehen, erotische Beziehungen zwischen zwei Menschen des selben Geschlechts werden als Verstoß gegen die Schöpfungsordnung betrachtet. Daher wird in den Hadithen die Enthaltsamkeit gefordert und das Ausleben der Tendenzen im Koran verdammt. Weiterlesen

Homosexualität im Judentum

Genau wie im Christentum ist die Einstellung zur Homosexualität je nach Richtung sehr unterschiedlich:

Das orthodoxe Judentum lehnt jede Form der ausgelebten Homosexualität auf Grundlage der Thora ab. Maßgeblich sind hier die Verse aus Levitikus 18 und 20, die den Geschlechtsverkehr unter Männern als to’eivah, etwas Abscheuliches, bezeichnen, das theoretisch mit der Todesstrafe geahndet werden kann. Jedoch wird von keinem einzigen Fall in der jüdischen Geschichte berichtet, in der dies tatsächlich durchgeführt wurde, da dazu sehr viele Bedingungen erfüllt werden müssen z.B. mehrere Zeugen, die Fortführung der Aktivität trotz voriger Ermahnung. Die Anwendung einer solchen Bestrafung ist seit der zweiten Tempel-zerstörung um 70 n.Chr. auch gar nicht mehr möglich, weil das sogenannte „Sanhedrion“, der Hohe Rat der Juden, nicht mehr existiert. Weiterlesen

Stolperstein: Homosexualität, die Bibel und die Kirche

1. Was muss man beachten, wenn man über „Homosexualität“ redet?

Der Begriff „Homosexualität“ wurde erstmals 1868 vom Schriftsteller Karl Maria Kertberny eingeführt. Er setzte ihn aus den griechischen Wort für „gleich“ (homo) und dem lateinischen Wort „sexus“ (Geschlecht) zusammen. Gemeint waren damit sexuelle Handlungen zwischen zwei Menschen desselben Geschlechts sowie das Empfinden von romantischen Gefühlen gegenüber dem selben Geschlecht. Das Gegenteil dazu bildete das ebenfalls neu geschaffene Wort „Heterosexualität“.

Außerdem ist wichtig zu beachten, das der Begriff „Homosexualität“ oft mehrdeutig verwendet wird: Er beschreibt teilweise rein sexuelle Handlungen, sexuelle Anziehung aber auch die gleichgeschlechtliche Orientierung sowie Liebesbeziehungen und Partnerschaften. Auf Englisch unterscheidet man zwischen „sex“ (biologisches Geschlecht) und „gender“ (soziales Geschlecht). Falls ihr Fragen zu den ganzen Bedeutungen habt: Das Baden-Württembergische Sozialministerium hat 2015 das „Lexikon der kleinen Unterschiede – Begriffe zur sexuellen und geschlechtlichen Identität“ herausgegeben, das ihr kostenlos im Internet finden könnt. Weiterlesen

Periodensystem der biblischen Bücher

Periodensystem

Andacht zur Jahreslosung 2016

Jahreslosung

Vor einer Weile war ich bei einem Taufgottesdienst für nicht getaufte Konfirmanden und Konfirmandinnen. Dort wurde nicht die Formulierung des Tauf- und Missionsauftrag nach Mt. 28 „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sondern die zunächst befremdliche Formulierung im „Im Namen Gottes, Vater und Mutter, Jesu Christi, Freund und Bruder, und der Heiligen Geisteskraft, Wegbegleiterin und Fürsorgerin“, verwendet. Mal abgesehen von dem Widerspruch, den Heiligen Geist zunächst zu entpersonalisieren, um danach weibliche Attribute zuzuschreiben, störte ich mich daran, dass der Genderwahn nun anscheinend auch in den altkirchlichen Traditionen Wellen schlug. Weiterlesen

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